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Aktuell
               Theaterkritiken: Großes Kompliment zur heutigen Vorstellung. Es war wirklich genial. Einfach a super Ensemble. Wir waren schwer beeindruckt und berührt. (J.B.) Das Stück ist sehr berührend, es geht echt unter die Haut. Den ersten Akt fand ich kaum erträglich. Ich musste oft an unsere NN denken, die der trügerischen Dorfidylle schon sehr früh den Rücken gekehrt hat. Ich glaube, dass es für Menschen, die in irgendeiner Art “anders” sind, in der Anonymität der Stadt leichter ist. Am schlimmsten war die Grausamkeit der Mutter für mich. Zum Glück gab es manchmal auch etwas zu schmunzeln, das war befreiend. (E.D.) Mit der gestrigen Premiere habt Ihr uns alle riesige und beeindruckende Freude bereitet. Vielen Dank dafür, vor allem aber nochmals, dass Ihr im Sinne des 130. Todesjahres von F.W. bereit wart, dieses Stück zu übernehmen. Gratulieren darf ich allen Darstellern. …... Erstaunlich ist immer wieder, dass es Regisseure verstehen, die richtige Person für die geeignete Rolle herauszuspüren und einzusetzen. Mit Gerard Es hast Du einen tollen Griff getan, er dürfte Euch so wie Otmar geleitet haben, so dass Ihr auch Euer Spiel einbringen konntet. (G.P.) Der gestrige Theaterabend hat uns alle sehr beeindruckt. gut, dass ihr euch traut, auch solche “Problem”-Theaterstücke aufzuführen, auch wenn - noch anders wie vor 40 Jahren - das “Mandl” heute durch integrative Kindergärten und Schulen und soziale Einrichtungen viel bessere Entwicklungs- chancen hätte. Die Rollen waren sehr passend besetzt und sehr glaubwürdig “natürlich” gespielt, ganz besonders die berührende Abschiedsszene im 3. Akt. Meiner Frau und mir - und vielen anderen im Saal, wie wir beobachten konnten - sind die Tränen gekommen …. Also: Gratulation!!! (M.M.) Wir haben gestern euer Stück gesehen - war beeindruckend, bedrückend, berührend und super gespielt. Traurig, dass die Thematik immer noch aktuell ist, vielmehr immer mehr an Aktualität gewinnt. Wünsche dir alles Gute und beim nächsten Stück von euch schauen wir wieder vorbei. (K.H.) Mitwirkende (von links):  Anni Felber, Günter Gatterbauer, Franz Lettner, Johann Reitsamer, Martina Auer, Martin Auer, Ernst Stipkovits, Gerard Es (Regie), Helga Lettner, Jana Aichinger, Karl Eidenhammer, Helene Klinger, Laura Seifter, Helmut Scheffenbichler (nicht am Bild) Inhalt: Ein berührendes Volksstück (Uraufführung 1977) um einen geistig behinderten Bauernburschen, der für die Eltern nur eine Belastung im harten Arbeitsalltag darstellt und daher abgelehnt wird. Von der Dorf- gemeinschaft, die selber uneins ist in der Frage, wie mit dem Außenseiter umzugehen ist, wird er ausgeschlossen. Nur ein Rentner ist zu einem liebenswürdigen und menschlichen Umgang fähig. “Kein Platz für Idioten” ist eine Auseinandersetzung mit der nur vordergründig heilen Welt eines Dorfes. Die Frage ist aktuell, wie Gesellschaften mit jenen Menschen umgehen, die anders sind als das Dorf- kollektiv, nicht passend zu einer “heilen” Welt, in der alles seinen fest Platz zu haben scheint. Diese Idylle ist heute mehr denn je eine Illusion. Deshalb funktioniert das Stück noch immer.
RTL-V 3.8
Kein Platz für Idioten von Felix Mitterer    18. März - 1. April 2017
SchauspielerInnen und Regisseur "Kein Platz für Idioten"
Kein Platz für Idioten von Felix Mitterer 18. März - 1.April 2017
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               Theaterkritiken: Großes Kompliment zur heutigen Vorstellung. Es war wirklich genial. Einfach a super Ensemble. Wir waren schwer beeindruckt und berührt. (J.B.) Das Stück ist sehr berührend, es geht echt unter die Haut. Den ersten Akt fand ich kaum erträglich. Ich musste oft an unsere NN denken, die der trügerischen Dorfidylle schon sehr früh den Rücken gekehrt hat. Ich glaube, dass es für Menschen, die in irgendeiner Art “anders” sind, in der Anonymität der Stadt leichter ist. Am schlimmsten war die Grausamkeit der Mutter für mich. Zum Glück gab es manchmal auch etwas zu schmunzeln, das war befreiend. (E.D.) Mit der gestrigen Premiere habt Ihr uns alle riesige und beeindruckende Freude bereitet. Vielen Dank dafür, vor allem aber nochmals, dass Ihr im Sinne des 130. Todesjahres von F.W. bereit wart, dieses Stück zu übernehmen. Gratulieren darf ich allen Darstellern. …... Erstaunlich ist immer wieder, dass es Regisseure verstehen, die richtige Person für die geeignete Rolle herauszuspüren und einzusetzen. Mit Gerard Es hast Du einen tollen Griff getan, er dürfte Euch so wie Otmar geleitet haben, so dass Ihr auch Euer Spiel einbringen konntet. (G.P.) Der gestrige Theaterabend hat uns alle sehr beeindruckt. gut, dass ihr euch traut, auch solche “Problem”-Theaterstücke aufzuführen, auch wenn - noch anders wie vor 40 Jahren - das “Mandl” heute durch integrative Kindergärten und Schulen und soziale Einrichtungen viel bessere Entwicklungs-chancen hätte. Die Rollen waren sehr passend besetzt und sehr glaubwürdig “natürlich” gespielt, ganz besonders die berührende Abschiedsszene im 3. Akt. Meiner Frau und mir - und vielen anderen im Saal, wie wir beobachten konnten - sind die Tränen gekommen …. Also: Gratulation!!! (M.M.) Wir haben gestern euer Stück gesehen - war beeindruckend, bedrückend, berührend und super gespielt. Traurig, dass die Thematik immer noch aktuell ist, vielmehr immer mehr an Aktualität gewinnt. Wünsche dir alles Gute und beim nächsten Stück von euch schauen wir wieder vorbei. (K.H.) Mitwirkende (von links):  Anni Felber, Günter Gatterbauer, Franz Lettner, Johann Reitsamer, Martina Auer, Martin Auer, Ernst Stipkovits, Gerard Es (Regie), Helga Lettner, Jana Aichinger, Karl Eidenhammer, Helene Klinger, Laura Seifter, Helmut Scheffenbichler (nicht am Bild) Inhalt: Ein berührendes Volksstück (Uraufführung 1977) um einen geistig behinderten Bauernburschen, der für die Eltern nur eine Belastung im harten Arbeitsalltag darstellt und daher abgelehnt wird. Von der Dorf-gemeinschaft, die selber uneins ist in der Frage, wie mit dem Außenseiter umzugehen ist, wird er ausgeschlossen. Nur ein Rentner ist zu einem liebenswürdigen und menschlichen Umgang fähig. “Kein Platz für Idioten” ist eine Auseinandersetzung mit der nur vordergründig heilen Welt eines Dorfes. Die Frage ist aktuell, wie Gesellschaften mit jenen Menschen umgehen, die anders sind als das Dorf-kollektiv, nicht passend zu einer “heilen” Welt, in der alles seinen fest Platz zu haben scheint. Diese Idylle ist heute mehr denn je eine Illusion. Deshalb funktioniert das Stück noch immer.